Paul-Maar-Schule

Theaterstück "Peer & Gynt"

"Peer & Gynt" von Paul Maar und Christian Schidlowsky

"Peer, du lügst!" So begann nicht nur Henrik Ibsens "Peer Gynt", sondern auch das Theaterstück "Peer und Gynt" von Paul Maar und Christian Schidlowsky - sehr frei nach Ibsens Drama und den nordischen Trollsagen.

"Peer und Gynt" war ein spannendes und heiter besinnliches Theaterstück für die ganze Familie. Es spielten die Kinder der Theater-AG der Paul-Maar-Schule unter der Leitung von Frau Kerstin Kasper. Das Stück war die aufwendigste Produktion, die die Erlenbacher Grundschüler bislang auf die Bühne gebracht haben. Die Proben liefen seit Januar 2015.

Insgesamt fanden in der Mensa der Paul-Maar-Schule, Holzweg 2-14 in Ober-Erlenbach vier öffentliche Aufführungen statt.

Am Donnerstag, dem 16.07.2015 wurde das Stück zur Verabschiedung von unserer Schulleiterin Frau Claudia Lenius vor geladenem Publikum aufgeführt. Auch Paul Maar ließ es sich nicht nehmen, die Aufführung zu bestaunen.

Es war eine wundervolle Aufführung! Das gesamte Publikum war begeistert und freut sich schon jetzt auf ein neues Theaterstück.

Herzlichen Dank an Frau Kasper, die unendlich viel Liebe, Zeit und Engagement in die Theater-AG steckt.


 

 


Peer lebt mit seiner Mutter Aase in einer ärmlichen Kote in Norwegen. Statt zur Schule zu gehen, streift er lieber durch die Gegend und gibt sich seinen Tagträumen und Fantasien hin.

Seine ausgedachten Geschichten über Trolle führen zum Streit mit seiner Mutter, woraufhin Peer von zu Hause wegläuft. Als er tatsächlich auf einen Troll trifft - sogar eine Trollprinzessin - beginnt für Peer ein großes Abenteuer.

Eine schallende Ohrfeige als freundliche Begrüßung? Im Reich der Trolle ist das ganz normal. Alles, was in der Menschenwelt als richtig und höflich gilt, ist in der Trollwelt unanständig und falsch - und umgekehrt. Kein Wunder, dass es da zu komischen Missverständnissen kommt.

Aber Peer und Prinzessin Gynt beweisen, dass Freundschaft und Liebe viel stärker sind als die vermeintlich unüberwindbaren kulturellen Unterschiede. Sie ermuntern uns, das Fremde in uns und in der Welt nicht zu fürchten, sondern sinnvoll zur Erweiterung des eigenen Horizonts zu nutzen. Wir müssen nur beginnen, miteinander zu reden - notfalls auch mit Händen und Füßen.


Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 28. Juli 2015 um 17:43 Uhr
 
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